Tempo bei der Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie soll erhöht werden

Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat den Innovationsbeauftragten Dr. Stefan Kaufmann gebeten, sein Amt im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fortzuführen. Die Funktion wurde im Zuge der Nationalen Wasserstoffstrategie im Juni 2020 vom Bundeskabinett geschaffen. Der Koalitionsvertrag sieht eine Fortschreibung der Nationalen Wasserstoffstrategie im Jahr 2022 einschließlich eines ambitionierten Updates vor.

Dazu erklärt Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger:

„Ich freue mich sehr, dass ich Stefan Kaufmann dafür gewinnen konnte, sein Amt als Innovationsbeauftragter ‚Grüner Wasserstoff‘ fortzuführen. Seine große Kenntnis der nationalen und internationalen Forschungs- und Innovationspolitik wird eine wertvolle Unterstützung sein, um unsere ehrgeizigen Ziele für eine nachhaltige Wasserstoffwirtschaft fortzuentwickeln und voranzutreiben. Als neue Bundesregierung wollen wir mehr Fortschritt wagen und in ein Innovationsjahrzehnt aufbrechen. Der Klimaschutz ist dabei von besonderer Bedeutung. Das Chancenministerium wird dazu beitragen, dass die besten Technologien und Innovationen für Klimaneutralität aus Deutschland kommen. Wasserstoff, insbesondere Grüner Wasserstoff, ist hierfür das Schlüsselelement. Gerade mit Forschung und Innovation können wir den Markthochlauf sowie den Einsatz in Industrie, Mobilität, Wärme und Landwirtschaft beschleunigen. Wir wollen das Tempo erhöhen und die vielfältigen Chancen ergreifen, die das Multitalent Wasserstoff birgt.“

Dr. Stefan Kaufmann, Innovationsbeauftragter „Grüner Wasserstoff“, ergänzt:

„Insbesondere Grüner Wasserstoff ist für das klimaneutrale Industrieland Deutschland ein Chancenelement. Das von Bundesministerin Bettina Stark-Watzinger in mich gesetzte Vertrauen ist mir Motivation und Ansporn zugleich, mit voller Energie dafür zu arbeiten, dass das Innovationsland Deutschland die vielfältigen Chancen einer nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft nutzt.“

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Quelle: Pressemitteilung BMBF