Deutschlands beste Physik-Talente messen sich am DLR-Standort Göttingen

DLR Zur Bundesrunde der PhysikOlympiade sind vom 24. bis 30. Januar 2026 50 physikbegeisterte Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Standort Göttingen zusammengekommen. Dort haben sie nicht nur ihr Können quer durch die Physik unter Beweis gestellt, sondern auch das Forschungszentrum besser kennengelernt.

Der jährlich ausgetragene Auswahlwettbewerb für die Internationale PhysikOlympiade (IPhO), wird vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) in Kiel im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) in Zusammenarbeit mit den Kultusministerien der Länder durchgeführt. Unter dem Motto „Zeige Dein Talent!“ fordert die PhysikOlympiade in vier Wettbewerbsrunden das Wissen und die Fähigkeiten physikbegeisterter Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland sowie von deutschen Schulen im Ausland mit anspruchsvollen und spannenden Aufgaben heraus. Vielfältige Förderangebote unterstützen dabei die Teilnehmenden sowie ihre Lehrkräfte und motivieren zu einer intensiven Auseinandersetzung mit physikalischen Themen.

50 aus 1.350

Die diesjährige Bundesrunde, die dritte Runde des Wettbewerbs, wurde in Kooperation mit dem DLR Göttingen organisiert und durchgeführt. Die 50 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus zwölf Bundesländern haben sich in zwei Vorrunden unter bundesweit etwa 1.350 Physik-Nachwuchstalenten für die Runde qualifiziert. Von befüllten Flugzeugreifen über die Lebensdauer von Sternen, Innenwiderstände und vorbeifahrende Rettungswagen bis zur Untersuchung von Seifenblasen ging es an vier Vormittagen in den Aufgaben quer durch die Physik.

Auch neben den Klausuren stand in der Bundesrunde die Physik im Mittelpunkt. In den begleitenden Seminaren, Vorträgen und Besichtigungen haben die jungen Talente ihre Fähigkeiten zum Lösen von Problemen weiter vertieft und Einblicke in die Forschung am DLR in Göttingen bekommen. Darüber hinaus stand eine Erkundung des DLR_School_Lab mit Modellflieger-Wettbewerb auf dem Programm. Ebenso wichtig war für die Schülerinnen und Schüler dabei das Treffen mit Gleichgesinnten und der rege Austausch untereinander.

Bei der feierlichen Preisverleihung zum Abschluss der Runde wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im DLR_School_Lab für ihre herausragenden physikalischen Leistungen geehrt. Die Auszeichnungen wurden überreicht von Dr. Lutz Schröter, dem ehemaligen Präsidenten der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG), Dr. Oliver Boguhn, dem Leiter des DLR_School_Lab Göttingen sowie dem Wettbewerbsleiter der PhysikOlympiade, Dr. Stefan Petersen. Im Festvortrag „Peitschenknall durch Überschall?“ wurde von Dr. Fritz Kießling (DLR) das Thema eines der Seminare noch einmal aufgegriffen und eindrucksvoll experimentell demonstriert.

Den vollständigen Bericht, sowie die besten Talente finden Sie hier.

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Jens Wucherpfenning
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)
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